Montag, 27. Juni 2016

Hooray, hooray...

... it's a holi-holiday!

Und das ist auch der Grund, weshalb es hier mal wieder ein paar Sätze zu lesen gibt. Ein Urlaub, der bislang wirklich gut angefangen hat. Am gestrigen Sonntag den Abend genutzt, um im kreisstädtischen Freibad meine Runden zu ziehen, 20 Runden á 50m, um genau zu sein, in schönstem Panorama, Abendsonne, hach - war wirklich schön. Von mir aus könnte die EM noch bis September dauern - weil ich besonders Schwimmbadbesuche an jenen Abenden, an denen die deutsche Mannschaft spielt, auskoste. Dann ist es nämlich meist mehr oder weniger leer im Becken, vielleicht abgesehen von ein paar vereinzelten Vertreterinnen der bei der kaltmamsell zuweilen erwähnten Schwimmflügerlfraktion (wobei es weniger Flügerl, als vielmehr Aquajogging-Auftriebsgurte und frisbeescheibenartige Hilfsmittel an den Füßen sind), zwecks deren Umschiffung man bei regulären 20 Bahnen ca. 2-3 zusätzliche Bahnen zurücklegt. Allerdings fühlt man sich dann auch wesentlich schneller und sportlicher, je mehr Treibgut langsame Schwimmer rumpaddeln.

Heute Morgen dann ein längst nötiger, immer wieder vertagter und dann kurzfristig am Samstag ergatterter Friseurtermin, und weil ich Urlaub und somit Zeit habe, durfte es mein Lieblingsfriseurladen sein. Der ist zwar von meinem Wohnort am Weitesten weg (von der Arbeitsstelle aus geht es), bedeutet aber auch immer ca. zwei Stunden Verwöhnzeit - und damit meine ich nicht Aromaöl-Kopfmassage, Hand- und Fingermassage und sonstigen Schnickschnack (okay, der Kopf wird beim Haarewaschen auch ausgiebig gekrault und massiert, aber das ist ja mittlerweile üblich in der Branche), sondern gutes Handwerk, dessen Ergebnis sich auch nach zwei Wochen - im wahrsten Sinne des Wortes - noch sehen lassen kann. Gute Beratung (was auch bedeutet, dass man mir von einem Styling-Wunsch aus fachlicher Sicht eher abraten würde, weil mein Haar dazu nicht taugt o.ä.), Verkauf von Styling- und Pflegeprodukten nur auf explizite Nachfrage, unaufdringlicher Service. Also z.B. auch ein Gespür dafür, ob ich mich unterhalten oder einfach nur der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter beim Ausüben seines Handwerks (das ich sehr bewundere) zuschauen möchte. Und wenn mir, so wie heute, die Frisur auch vor dem Spiegel im eigenen Badezimmer noch gefällt, dann wurde alles richtig gemacht und es ist mir die Entfernung und das Geld wert (übrigens auch deshalb, weil dieser Betrieb nicht nur aus-, sondern auch regelmäßig weiterbildet und darüber via social media informiert).
 Auf dem Heimweg Geburtstagskärtchen für eine Freundin besorgt, Mittagssnack in einem Café, etwas Deko-Kram für Familienfeierlichkeit mitgenommen, der sich farblich gut mit bereits vorhandenem Zeug kombinieren lässt (es läuft nun auf beige-grün-braun raus).
Bei den Eltern vorbeigeschaut und jetzt, wieder zu Hause, mit einem Kaffee an den PC gesetzt.
Später werde ich noch einem Schreibwarengeschäft im Städtchen einen Besuch abstatten, das ich seit meiner Schulzeit (und das ist laaange her) nicht mehr regelmäßig betreten habe. Vor kurzem war ich dort, weil ich spezielles Papier suchte, hatte aber (zu) wenig Zeit (für die vielen, schönen Dinge). Deshalb also heute noch ein Besuch, und während mir Shopping-Exzesse bei Bekleidung o.ä. völlig fremd sind - ich im Gegenteil wenig mehr hasse als den Einkauf von Kleidern und Schuhen - muss ich mich bei Büchern und Papeterie sehr beherrschen.
 Am Abend wird dann die Spargelsaison beendet: Spargel in Schinken und Käse eingerollt, dazu grüner Salat - so wie es jetzt fast jeden Abend grünen Salat gibt, weil der sonst aufschießt.
Erst Erdbeeren in Hülle & Fülle, also Erdbeeren pur, Erdbeerkuchen und -creme all day long, jetzt das Gleiche eben mit grünem Salat. Daran schließt sich dann die Zucchini-Flut an. Jedenfalls gehe ich bei dem aktuellen Wetter davon aus.
Apropos Wetter, von Unwettern sind wir bisher *klopft auf den Holztisch* verschont geblieben. Hin und wieder zwei, drei wirklich heiße Tage, dann gewittert und regnet es zwischendurch und anschließend folgen einige Tage mit sehr angenehmen Temperaturen. So lässt sich der Sommer auch für mich ertragen (den ich ansonsten lieber in Kellern, Tiefgaragen oder an sonstigen kühlen, dunklen Orten verbringe).

Was sonst noch ansteht: Klamotten bestellen/kaufen (uähhh, siehe oben); Termine hier&da vereinbaren; Karten an liebe Freundinnen schreiben, die man leider viel zu selten sieht; schwimmen gehen; Eis(dieleneis) essen.

Samstag, 13. Februar 2016

So eine Sch...

Ha - erwischt, liebe/-r Leser/-in dieses Posts. Ich vermute stark, bis zu 80% der Leser/-innen (also 1,6 Leser *chrchr*) haben den Anlaut Sch- zur ugspr. Bezeichnung für Fäkalien erweitert, aber natürlich würde ich als respektables Frauenzimmer es niemals wagen dieses Wort in meinem Blog zu verwenden. Naja, jedenfalls bisher nicht. Kann noch kommen, sag' niemals nie, denn: schlimmer geht immer, was sowohl für die allgemeinen Lebensumstände als auch für die daraus resultierende Wortwahl gilt. Jedenfalls, was ich meinte: so eine Schn...ieferei. Und Schneuzerei. Und Schnupfen. Ach. Den Symptomen zufolge könnte es sowas sein wie dieser Männerschnupfen, der fast jedes Jahr mal die Runde im Internet macht und über den bzw. seine Opfer man sich dann so schön beömmelt. Hey! Ich glaube, wir Frauen leiden subjektiv fast genauso, nur tragen wir es nicht so nach außen, kann das sein? Außerdem gibt es dafür andere Krankheitsbilder, in denen wir Frauen dann so richtig aufgehen (an einer Papierkante in den Finger geschnitten?! Fingernagel eingerissen oder gar abgebrochen? das könnte auf eine Amputation, bestenfalls noch eine Versteifung des gesamten Fingers hinauslaufen!). Ich bin ja nicht so oft krank (wobei das Jahr 2015 eine - hoffentlich einmalige - Ausnahme von der Regel war). Ein bisschen Husten und / oder Schnupfen oder ein Kratzen im Hals fällt bei mir nicht unter den Begriff Krankheit, sondern allerhöchstens temporärer Unpässlichkeit. Okay, ich hatte auch nie einen Arzt, der bereitwillig Krankschreibungen ausstellt, die länger als 3 Tage geltend (und habe auch nie einen solchen gesucht, wobei meine Lebenserfahrung in diverser Hinsicht mir langsam rät, dies mal zu tun). So richtig erkältet bin ich vielleicht einmal im Zeitraum von 1-3 Jahren. Und das ist dann auch nur Erkältung, sprich Husten, Schnupfen, Stimme weg, aber kein Fieber. Also sehr arbeitgeberfreundlich, denn natürlich gehe ich dann noch zur Arbeit - es sei denn, ich keuche und huste so sehr, dass mein Chef anfragt, ob ich nicht besser zu Hause bliebe, damit ich nicht andere anstecke. Und dann gehe ich auch zum Arzt. Ansonsten, also jetzt z.B. wieder, huste ich mich von Mittwoch bis Freitag mehr oder minder durch die Woche und am Wochenende kuriere ich dann die schlimmsten Tage aus, so dass ich am Montag wieder halbwegs genesen meinen Dienst antrete. Schön blöd pflichtbewusst. Jaja, ich weiß, das soll man nicht, man schadet sich und nicht zuletzt auch den Kollegen (wenn man sie ansteckt) und man weiß ja selbst, dass manches, was man mit einem Kopf voller gefühlter Watte fabriziert, sich hinterher als nicht verwertbar herausstellt (wenn dann ein paar Tage später Kunden o.ä. anrufen und sich über falsche bzw. seltsame Formulierungen wundern und man die Arbeit dann eben nochmal macht). Aber es hat auch sein Gutes, und damit meine ich nicht subjektiven Krankheitsgewinn. Wenn man ab 7.00 wach ist und erstmal hustend seine Bronchien vom des Nächtens angesammelten Schleim befreit, gleichzeitig keine Liegeposition mehr findet, die einem nicht nach 5min Rückenschmerzen bereitet (tja, ich habe inzwischen die Lebensmitte überschritten), dann ist man auch am Samstag vor Acht wach (was für mich als Single früher eher selten war). Dann hat man auch Muße und Zeit, sich einen doppelten Espresso mit richtig fluffigem Milchschaum zu machen und den Tag mit einem Müsli zu beginnen (früher bedurfte es ob der zeitlichen Nähe zum Mittagessen häufig keines Frühstücks mehr). Und während ich noch vor Neun meine erste Packung Taschentücher geleert habe, mache ich Pläne, was ich noch alles am Vormittag erledigen kann (zum Italo-Markt meines Vertrauens, zur Apotheke, Bio-Müll entsorgen, Mails schreiben usw usf). Nicht zuletzt war auch Zeit für einen Blogeintrag. Inzwischen ist es Zehn - jetzt aber hurtig. Bin voller Tatendrang, und den möchte ich in andere Kanäle leiten als nur ins Internet. Schönen Tag noch!

Samstag, 9. Januar 2016

Ein Jahr später

Gerade noch rechtzeitig, bevor sich der Stillstand auf diesem Blog jährt, hinterlasse ich noch ein paar mitternächtliche (eigentlich ist es schon ein Uhr nachts durch) Sätze. Mit zwei abschließenden, freien Tagen habe ich die Feiertage bzw. den Jahreswechsel beschlossen. Ab Montag geht's wieder richtig los, Arbeit und alles andere läuft dann wieder in geregelten Bahnen - Alltag eben. Einerseits schade, wo ich erst spät das süße Nichtstun genießen konnte bzw. die Feiertagslethargie nun auch endlich einem Hauch von Aktivität gewichen war (längst fällige Erledigungen angehen, Anschaffungen planen), andererseits gut, weil die Regelmäßigkeit des (Berufs-)Alltags dem Schlendrian ein Ende setzt. Leider konnten die freien Tage nicht viel daran ändern, dass ich mich unausgeruht fühle bzw. auch langes Schlafen mich nicht wirklich erholt aufwachen lässt. Was aber wiederum auch daran liegen kann, dass ich zu lange im Bett liegen bleibe! Der Plan ist jedenfalls, ab nächster Woche eine "deadline" für's zu-Bett-Gehen zu setzen und am Morgen gleich aufzustehen, statt mich noch 3x umzudrehen (und weiterzuschlafen). Vorausgesetzt, ich höre überhaupt den Wecker, was bei mir schon mal die erste Herausforderung ist... ;-) In diesem Sinne - gute Nacht.

Samstag, 10. Januar 2015

Kaum im Kino ...

... war ich offensichtlich in den Jahren 2013 und 2014!

Vor längerer Zeit hatte ich dem Blog eine Sparte "Kino 2012" hinzugefügt und dort aufgeführt, welche Filme ich im Kino geschaut hatte. Das waren damals schon nicht sonderlich viele, was wohl nicht zuletzt mit dem Umstand zu tun hat, dass ich ländlich wohne und sämtliche Kinos mehr oder weniger weit entfernt sind.

Bestimmt war ich in den Jahren 2013 und 2014 mehr als zwei Mal im Kino, aber eingefallen sind mir nur "Der Medicus" sowie "Mme. Mallory und der Duft von Curry". - Ah! Jetzt gerade fällt mir noch ein, dass ich auch in "Lunchbox" gewesen bin - der hat mir sehr gut gefallen.

Habe jetzt mal die Sparte allgemein in "Kino" ohne Jahreszahl umbenannt, damit die Anzahl der besuchten Filme pro Jahr nicht so erbärmlich aussieht. Und dass als nächster Film vermutlich "Fifty Shades of Grey" dort stehen wird, macht die Sache nicht besser, aber hey! ich wurde schon von zwei Seiten angesprochen, ob ich nicht in den Film mitkommen würde. Was tut man nicht alles für die Allgemeinbildung ;-)

Montag, 5. Januar 2015

2015 - gemächlich in die Gänge kommen

Weihnachten, Silvester, Neujahr vorbei und - hoppla - ist der Alltag 2015 da. Naja, fast. Morgen noch ein Feiertag, der letzte in diesem Feiertagsmarathon, in dem mir persönlich bisweilen fast ein wenig die zeitliche Orientierung abhanden gekommen ist, und dann noch ein paar Urlaubstage plus Wochenende. Danach ist aber Schluss mit dem süßen Nichtstun.
Wobei es mit dem Nichtstun eigentlich schon jetzt ein Ende haben sollte, denn für die freien Tage habe ich mir schon noch ein paar Sachen vorgenommen, die endlich mal erledigt werden sollten ... Unterlagen für die Steuererklärung zusammenstellen (und zwar nicht die von 2014 ... *hüstel*), Post bzw. Papierkram sichten, sortieren und abheften (oder nach Möglichkeit gleich wegwerfen), diverse Facharzttermine vereinbaren. Und obwohl es noch so lange hin ist und mir irgendwie auch noch nicht der Sinn danach steht mir Gedanken über den Urlaub zu machen, mahnt die Entwicklung der Flugpreise zu einer raschen Entscheidung.
Andererseits: das ist ein absolutes Luxusproblem!

Ich habe nicht bewusst "gute Vorsätze" für das Jahr 2015 formuliert, sondern besser gleich mit der praktischen Umsetzung begonnen. Am Freitag nach Neujahr war ich beim Sport, habe (lächerliche) 15min auf dem Crosstrainer und dann noch 20min an den Geräten verbracht, mich dafür anschließend mit zwei Saunagängen belohnt. Das hatte auch (zumindest vorübergehend) den gewünschten Effekt: meine abendliche Fröstelei hat erst später eingesetzt. Bin eigentlich gar nicht so verfroren (siehe auch letztes Posting zum Thema Schnee), aber in den letzten Tagen und Wochen habe ich abends eiskalte Finger und Füße. Nicht nur, aber auch deshalb ist ein bisschen mehr sportliche Betätigung bestimmt keine schlechte Idee.
Am nächsten Tag bin ich dann - seit guten 9 Monaten (?) - erstmals wieder beim Langhantel-Kurs gewesen. Dank netter Teilnehmer (die üblichen Verdächtigen *g*) hat es mir wirklich gut gefallen und ich bin motiviert, wieder am Ball zu bleiben. Wenn nur die Schmerzen nicht wären *grmpf*. Denn wie zu erwarten war, hat noch in der Nacht der Muskelkater zugeschlagen. Nächsten Samstag geht's in die nächste Runde!

Am Samstag Nacht "Interstellar" gesehen, aber irgendwie ... naja. Ich fand das WeltuntergangsZivilisationsuntergangsszenario etwas unausgereift, überhaupt fand ich die Sprünge zwischen den einzelnen Handlungssträngen etwas holprig, und von der Filmmusik war ich fast schon enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen an den Film angesichts der Kombi Christopher Nolan [Regie] / Hans Zimmer [Filmmusik] (vgl. Batman-Trilogie oder Inception) einfach zu hoch.